|
HARDWOOD wurde Ende 1980 von Ronald und Klaus
gegründet. Die musikalische Richtung stand für beide von Anfang an fest.
Sie wollten zweistimmigen Gitarren-Rock machen, ähnlich wie es Wishbone
Ash eindrucksvoll demonstriert hatten. Es war aber beiden klar, dass es
eigene Stücke sein sollten. Nachdem sie endlich einen Sänger gefunden
hatten, konnten sie die Band komplett zusammenstellen. Schnell wurden sie
eine eingeschworene Truppe. Nach den ersten öffentlichen Erfolgen mit
einem Repertoire von gut vierzig eigenen Stücken folgte ein Tal des
Leidens. Der damalige Sänger musste wegen Krankheit ausscheiden, was die
Band zurückwarf. Alle Versuche die Lücke zu schließen, schlugen
letztendlich fehl. Das Ende war somit vorprogrammiert, sodass die Band
1986 entschied, eine schöpferische Pause einzulegen. |
 |
Anfang der 90er wagten sie dann einen neuen Anlauf. Erste Kontakte
wurden wieder hergestellt, sie trafen sich und versuchten, die alten
Sachen wieder aufzuwärmen. Dabei stellten sie schnell fest, dass das Rad
nicht mehr zurückzudrehen war. Die Stücke von damals gefielen ihnen nicht
mehr. Klaus war es schließlich, der die zündende Idee hatte: Warum sollten
sie nicht gute alte Rock-Stücke, hinter denen alle stehen konnten,
nachspielen. Damit hatte er ins Schwarze getroffen. Allen fiel ein Stein
vom Herzen, denn das war der neue Weg um weiterzumachen. Die
Band-Mitglieder verstanden sich musikalisch noch immer blind, sodass sie
sich ohne Probleme schnell ein neues Repertoire erarbeiten konnten. Ihre
rauhe und authentische Performance der Rock-Klassiker begeisterte immer
mehr das Publikum, was die Band zum Weitermachen ermunterte. Bei vielen
Auftritten in und um Hamburg herum spielen sie nun immer öfter als Headliner. Bis zum
Zugang von Ralph hatte Stefan den Hauptgesang übernommen, was ihm auch
recht gut gelang. Mit Ralph, der übrigens in den 80ern schon mal für
einige Monate bei HARDWOOD gesungen hatte, kann er sich jetzt hervorragend
ergänzen. Von nun ab geht es mit der Band weiter bergauf.
    
|